Das Ersatzkind! 10. Türchen

Morgen vor 66 Jahren, genau um 12.45 Uhr, wurde ein Mädchen in der St. Anna-Klinik in Stuttgart geboren.



Schütze (mit allen Eigenschaften, negativ wie positiv) mit Aszendent Fisch!!
Fisch, 
von dem ich natürlich nur die positiven 
Eigenschaften habe. 
Klar doch!




Das war meine Geburtsanzeige! Ich habe sie aber erst viele Jahre später nach dem Tod meiner Mutter in die Hände bekommen. Denn ich hatte nie das Gefühl, das Ersatzkind gewesen zu sein. Im Gegenteil, ich wurde von allen Seiten mehr als verwöhnt.

Von Ingolf meinem verstorbenen Bruder, der 1946, im Alter von 2 1/2 Jahren an Gehirnhautentzündung im Stuttgarter "Ogäle" verstarb, gibt es nicht einmal ein Foto. Es war Krieg und Nachkriegszeit. Meine Eltern hatten zwar eine
Kamera, aber es war kein Film zu bekommen. Die Geburtsanzeige zeigt, dass meine Eltern nie über den Tod von Ingolf hinweggekommen sind. Ich kann es verstehen, denn wenn Eltern ihr Kind begraben müssen, das ist furchtbar.

Ich war nie ein Ersatzkind, dass meine Eltern die Kinder immer im Urlaub zur Oma gebracht haben, das kann ich heute schon verstehen, denn sie wollten (5 Kinder) auch  mal ihre Ruhe haben und den Urlaub genießen. Aber gut, ich habe den Aufenthalt bei der Oma auch überstanden.


1954/55 mit Kindermädchen Elisabeth, sie hat mich praktisch mit aufgezogen. Sie war unsere Hausgehilfin und mein Kindermädchen.


Das muß irgendwann so 1950/51 gewesen sein. Im Garten in der Grimmstraße im Wilden Westen von
Stuttgart.


Ich bin ein Sonntagskind und ich habe im Leben oft Glück gehabt.

1976, ein sehr schwerer, unverschuldeter Autounfall. Zwei betrunkene junge Männer rammten uns frontal mit ihrem VW-Käfer. Sie haben bei dem Unfall ihr Leben verloren. Mein Mann und ich waren fast ein Jahr im Krankenhaus und in Pflege.

Die Bilder wurden damals aus versicherungsrechtlichen Gründen gemacht, sonst wären wir nie auf die Idee gekommen, das zu fotografieren.

Der Unfall war schon recht heftig. Wir hatten damals ein
12 Monate neues Auto und gottseidank Anschnallgurte, das war damals noch nicht so üblich. Die Anschnallpflicht gibt es erst seit 30 Jahren. Ohne diese Gurte wären wir tot gewesen.

Ein paar ganz knackige Verletzungen, an denen ich heute noch zu kauen habe und die immer wieder Beschwerden machen. 

Die Halswirbelsäule (Luxationsfraktur 2. Halswirbel, ich hatte Glück) mußte gestreckt werden und so lag ich dann im Bett und wurde gestreckt, nachdem man mir links und rechts jeweils ein Loch in den Kopf gebohrt hatte, damit man die Cutchfield Zange befestigen konnte. So lag ich dann fast acht Wochen und konnte nur an die Decke gucken und telefonieren. Lesen ging auch, da hatte ich aber nach einer Zeit schwere Arme. 

Musik hören ging auch. Damals war der Major Tom von Peter Schilling der Hit. 


Oder die Gruppe "Sailor", die mochte ich ganz besonders.

 

Nach diesen Wochen bekam ich dann noch einen Minerva Gips. Der ging vom Kopf bis zum Bauchnabel und sah genau so aus, wie das Bild, das ich Euch oben zeige. ABER ich konnte aufstehen und mich waschen, so gut es ging und vor allen Dingen alleine aufs Clo gehen.  

Nach diesen wiederum acht Wochen, war der Gips so durchgeschwitzt, dass man ihn mit der Schere hat aufschneiden können.  Wer den Sommer 1976 kennt, weiß, wie heiss es da war. Und ein Gips vom Kopf bis zum Bauchnabel herrlich. Ich habe es aber durchgestanden und habe mir Blusen in  Größe 48 gekauft, die haben gepasst. 

Schlaft mal mit so einem Gips, geht mal mit so einem Teil herum es ist grandios. Ob das heute noch so gemacht wird, weiß ich nicht. Das ist nun auch schon fast 40 Jahre her. Ich will es auch nicht wissen. 

Geht man nun als "Minerva" durch die Straßen, da wird man schon gefragt, ob Fasching ist.   


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  • 1976: 1976 wurde Europas große Dürre genannt, mit schweren Schäden in Land- und Viehwirtschaft und niedrigen Pegelständen
 Quelle: Wikipedia 

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Von den Gesichtsverletzungen (offenes Nasenbeintrauma) und einem noch heute kaputten Schlüsselbein will ich mal gar nicht reden. 

Und das alles nur weil zwei betrunkene junge Männer am 

1.Mai 1976 die Strecke von Möglingen nach 
Stuttgart-Stammheim gefahren sind. Wir kamen von einem Ausflug aus der anderen Richtung. Ich wurde fast zum Pflegefall und bin heute dankbar, sehr dankbar,  dass mir das erspart blieb. Man vergisst sowas nie! Nie mehr Auto fahren, war für mich kein Thema.   






Ich würde heute, wenn ich zurückdenke nichts, aber gar nichts anders machen. Vielleicht ein wenig mehr lernen, aber ich denke, beruflich stand ich so schlecht gar nicht da und rentenmäßig auch nicht. Nach 44 Jahren Berufstätigkeit, einem guten Beruf, kann ich nicht klagen. Mir war es immer wichtig und so bin ich auch erzogen worden, von Niemand abhängig zu sein. 

Warum schreibe ich heute und nicht morgen den Post? Weil morgen bei Helga Blumentag ist und meist mache ich ja auch bei Weekend Reflections mit und drei Posts, das ist selbst mir zuviel.

Schulanfang 1955
Ich habe das Bild mit der Schultüte wieder gefunden. Sie war mit besonderer Liebe von meiner Mutter gefüllt und ausgesucht worden.

1966 mit meinen Eltern in Österreich, mit unserem Ford Taunus 17 M, ein tolles Auto. LEO, gab es damals noch als Autonummer, viele Jahre nicht mehr, da mußten die
Leonberger mit Böblinger Kennzeichen herumfahren. Das hat ihnen gar nicht gefallen. Seit kurzem dürfen die Leonberger nun wieder ihren Leo als Autonummer kennzeichnen, das gefällt ihnen besser, als Böblingen.  Mutter und Tochter im Dirndl. 




1967 in der Wohnung meines damaligen Freundes und späteren Mannes, das könnte man doch so heute noch tragen. Mein Verhältnis zur Mode hat sich nicht so weitgehend verändert. Ein bunter Paradiesvogel war ich nie. Diese Tapeten sind heute wieder modern, ich fand sie schon immer gruselig. Es ist alles Geschmackssache.




1971 jaaa, mit dem Xaver dem ersten Auto, das war ein tolles Teil mit ihm habe ich so manche Schlacht geschlagen. Der ist sogar die Großglocknerhochalpenstraße mit den vielen Kehren und Zwischengas hochgefahren. Das Kleid war von Betty Barclay, auch die Größen haben sich nicht verändert, 40/42, manchmal auch 38. 

Die Zähne haben sich verändert, die waren damals noch echt. 
Echt sind sie ja heute noch, nur überkront.





1972 das könnte man so auch heute noch tragen, oder? Der Hosenanzug war ebenfalls von Betty Barclay, wie konnte es sein aus dem Modehaus Breuninger. Dieses Haus besteht schon über Jahre und auch  meine Eltern haben dort immer eingekauft, als alte Stuttgarter. "Breuniger solide und gut", hieß es damals. Weiß ist ja das Thema im kommenden Sommer und Schwarz. Das gefällt mir.


Könnte man auch noch tragen, oder? Kleid von Gil Brett, war so 1972. Und mein Bertoia Sessel von Knoll International (links unten), wo ist der nur geblieben? Den hätte ich heute gerne wieder. Er war damals schon sauteuer.



Urlaub in Hurghada 1998. Samir und ich. Samir war damals Tanzlehrer und kam aus dem Sudan. Es war ein klasse Urlaub. Ich besuchte die Tanzschule von Hoda Ibrahim, er gab Tanzunterricht. Was wohl aus ihm geworden ist? Das Bild hat mein damaliger Freund auf einer Tauchfahrt geknipst. Er tauchte und ich tanzte.


Klar, dass das Radeln auch schon über Jahre bei mir fast schon Pflicht ist, wie das Laufen und das Tanzen. Inzwischen habe ich schon viele Räder verschlissen und mein Mountain Bike habe ich nun auch schon über fünf Jahre. Das nächste wird dann wohl ein Pedelec sein, da bin ich dran. Frau wird ja in vier Jahren 70. Du liebe Zeit. Ich habe mir noch nie Gedanken über das Alter gemacht. Als ich 42 Jahre alt war,
stand mir die Scheidung bevor und dann mußte ich schaun, dass ich mit Sohn usw. über die Runden kam. Zeit zum "altern" hatte ich nicht. 

Bild Sommer 2004.

Ich hoffe, es war nicht langweilig. Ich denke, in 66 Jahren hat man noch viel viel mehr zu erzählen. Da gibt es Höhen und Tiefen. So ein Sonntagskind rapellt sich immer wieder auf, machmal wars gar nicht so einfach. 
Danke an meine Schwiegertochter und meinen Sohn und auch meinen Liebsten. Das sind Menschen, auf die ich mich verlassen kann.

Vielen Dank, dass Ihr hier hereingeschaut habt.

Ein kleines Filmchen über Hoda möchte ich Euch auch noch zeigen. Eine klasse Frau, die ihren Unterricht leider nur in englisch (arabisch) gibt, aber es war zu verstehen. Ich habe einiges bei dieser Frau gelernt.


"Aiwa" Hoda!
Es sieht einfach aus, ist es aber nicht. 
So zu tanzen, dauert! 








Jeden Tag genießen und sich freuen und vor allen "Danke" sagen. Gesundheit ist ein Geschenk, das man vom lieben Gott bekommt.

Kommentare

  1. Hallo liebe Eva,
    ein wunderbarer Post. Ja, Du hast schon so einiges durch und überlebt. In einem Lied heißt es ja, mit 66 Jahren, da fängt das Leben an, mit 66 Jahren da hat man Spaß daran. Ich finde aber, wenn das erst mit 66 Jahren sein soll, schade um die vertane Zeit. So wie ich das bei Dir lese, hast Du viel früher damit angefangen und wohl das Meiste auch richtig gemacht. Ein Mutmachpost für alle, die sich auch recht wenig Gedanken über ihr Alter machen und einfach nur ***leben***
    Wünsche Dir nun einen schönen Tag und sage tschüsschen bis morjen...
    Gudrun :) von Lebens ~ Baustellen

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    1. Hallo Gudrun,
      war gerade bei dir und werde dir gleich schreiben.

      Es hat jeder sein Päckchen. Meine Einsatzleiterin sagte das gestern auch zu mir, als wir über manche Dinge sprachen. Kein Mensch hat nix. Das Alter, das macht mir keine Probleme, die Probleme machen die anderen.
      Man kann sich sein Leben einrichten und wenn man innerlich zufrieden ist, strahlt man das auch aus.
      Sicherlich hat man Tage,da könnte man.......! Es geht mir nicht anders. Höhen und Tiefen sind in jedem Leben zu finden.

      Dankeschön und einen lieben Gruß Eva

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  2. Was für ein bewegnder Post. Ich habe ihn mit Ruhe gelsen, war betroffen, was du durchmachen musstest und habe mich über den 17M gefreut. So ein Auto hatee mein Vater als Erstes eigenes Auto und holte mich stolz wie Bolle vom Kindergarten ab! Und vor lauter Aufregeung hat er dann das Auto nicht anbekommen. Und ich saß hinten und quakte:"Papa, fährt das Auto nicht?" Ich möchte nicht wissen, was er seinerzeit da gedacht hat.
    So nun aber genieße deinen EhrenTag und das weitere Leben. Deneke positive und freue dich an deinen tollen Aktivitäten. Laufen ist sowieso super (da kann ich immerhin mitreden- und Tanzen ist toll. Radfahren auch!

    Alles Gute und Liebe für dich wünscht dir Marion

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    1. Liebe Marion,
      vielen Dank.
      Der 17 m war unser 5. Auto in Folge. Meine Mutter hatte bei uns den Führerschein. Sie fuhr in den
      30er Jahren einen Adler, irgendwo gibt es ein Bild, ich suche.
      Dann gabs einen Borgward Isabella, in den 50ern. Das war ein tolles Auto und ein ganz feines. Schade,
      um diese Firma. Nach dem Rückfall zum Käfer, kamm dann der 12 m und dann nach einer Weile der 17m.
      Meine Mutter konnte es dann später nicht fassen, nicht mehr fahren zu können und ist dann eben bei uns
      bzw. meinem Bruder mitgefahren.
      Lieben Gruß Eva

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  3. Liebe Eva,
    Ein sehr bewegender Post!
    Die Geburtstanzeige klingt echt hart, auch wenn sie ganz sicher gar nicht so gemeint war.
    Noch viel härter finde ich allerdings deinen Unfall. Puhh, unfassbar, was du schon alles mitgemacht hast. Echt krass (dieses Wort benutzte ich fast nie, aber hier passt es). Und dann noch so viele schöne und interessante Bilder.
    Und nebenbei bemerkt, habe ich Major Tom damals geliebt (mag es eigentlich immer nöch). Und genau dieses Lied höre ich mir jetzt nochmal an.
    Liebe Grüße du Fast-Geburtstagskind ;-))
    Jutta

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    1. Liebe Jutta,
      ja, ich habe schon etwas gekaut, als ich die Geburtsanzeige damals in die Finger bekam. Hätte ich sie früher bekommen, ich hätte wirklich gefragt, was dabei gedacht wurde. Später bekommen die Kinder das doch in dieFinger!
      Ja, auch hier, den Unfall werde ich wohl nie vergessen und - nicht böse sein - manchmal braucht man auch so
      "Treffer" um sich zu besinnen und ein wenig anders zu denken.
      Super, dass du das Lied nochmals anhörst.

      Lieben Dank nochmal und einen schönen Tag
      LG Eva

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  4. Liebe Eva,
    zunächst einmal meinen herzlichen Glückwunsch zu deinem Ehrentag, alles Liebe und Gute für Dich.
    Geburtstage sind so Tage, an denen man sein bisheriges Leben reflektiert. So ganz nebenbei: Ich bin am Montag auch 66 geworden. Mein Leben war nicht sooo bewegt wie das Deine aber auch ich nehme mein "Alter" dankbar an und bin zufrieden und genieße die vielen Aktivitäten, die ich mir körperlich noch "leisten" kann ... ein Pedelec habe ich übrigens auch noch nicht ;-)).
    Ganz liebe Grüße für Dich, Christa

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    1. Liebe Christa,
      danke aber erst morgen.
      Super, dass wir "alte" Damen auch noch im Netz sind. Das ist doch einfach wunderbar.
      Bewegt, da gibt es noch viel viel mehr, von zuhause kann ich soviel berichten, mein Vater war Bürgermeister und da ging einiges ab. :-))))
      Ich wurde schon mal gefragt, ob ich nicht ein Buch schreiben würde. Habe ich mir überlegt, ich denke,
      es würde schon gut werden, aber mir fehlt einfach die Lust und naja, wenn ich älter bin. Im Vergleich zu früher ist mein Leben allerdings weitaus ruhiger geworden. Aber ich würde nie und niemals ein anderes Leben haben wollen.
      Tauschen mit Jemand, nein!
      Lieben Gruß Eva

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  5. Liebe Eva,
    was für ein wundervoller lebensrückblick. ich lese gerne alte geschichten, egal ob sie tragisch oder glücklich sind. das leben ist nun mal nicht eine tüte voller süßer bonbons. Wie schön, dass du seit 66 jahren lachst und glücklich bist. ich wünsche dir noch viele schöne jahre.
    liebe grüße
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    1. Liebe Gusta,
      ganz lieben Dank. Stimmt, das Leben ist keine Tüte mit Bonbons. Aber man kann es meistern. Auch Schwierigkeiten gehören zum Leben und, dass sie gemeistert werden.
      Lieben Gruß Eva

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  6. Das ist soviel Eva, das kann ich gar nicht alles kommentieren. Wir haben schon beide einiges hinter uns, jeder auf seine Weise.
    Schön, dass du noch so viele Fotos hast. Kinderfotos hab ich so gut wie keine, die sind alle in der Tschechoislowakei geblieben. Und was die Gesundheit betrifft, ja mit 66 Jahren, da ging es mir noch gut. Aber ich bin auch dankbar für alles, was ich heute, mit 82 Jahren, noch kann. Jeder Tag ist ein Geschenk.
    Mir wurde auch schon gesagt, ich sollte alles, was ich erlebt habe, wie ein Buch aufschreiben. Ich hatte bisher keine Lust dazu, genau wie du. Ein Grund war auch wohl, dass ich an die schlimmen Dinge, die ich fast vergessen hatte, nicht wieder so deutlich erinnert werden wollte.

    Viele Grüße heute, bis morgen.
    Hanni

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    1. Liebe Hanni,
      vielen Dank. Das mit dem Buch wird schon werden. Alles aufschreiben ist nicht schlecht, da verarbeitet man einiges.

      Vielen Dank und einen lieben Gruß

      LG Eva

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  7. Liebe Eva,
    ich danke dir für deinen Besuch bei mir. Dein Kommentar war sehr hilfreich. Gerne hätte ich meinen Opa selbst danach gefragt, aber er starb im Februar diesen Jahres an den Folgen seiner Alzheimererkrankung.
    Deinen Rückblick habe ich gerne gelesen. Anfangs musste ich schmunzeln, weil meine Tochter auch in der von dir genannten St. Anna Klinik geboren wurde. Aber danach ging mir es durch und durch. Meine Großeltern haben ja auch ihre Tochter (meine Mutter )verloren und sind verbittert durch den Rest ihres Lebens gegangen. Meine andere Oma verlor kurz nach dem Tod meiner Mutter, selbst ihren Sohn, meinen Vater. Sie hatte auch sehr traurige Momente, konnte aber dennoch anders mit umgehen.
    Und auch dein Unfall ist heftig. Deswegen bin ich für harte Strafen bei Trunkenheit am Steuer. Gut, dass es dir einigermaßen gut geht, trotz der Schwere der Verletzungen.
    Einen schönen Nachmittag.
    Liebe Grüße
    Jessica

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    1. Hallo Jessica,
      jetztmußte ich erst mal gucken, wo ich denn einen Kommentar hinterlassen habe. :-)) Lieben Dank.
      Ja, die Hohenzollernklinik gibt es heute noch. Schon ein Zufall.

      Recht lieben Dank
      LG Eva

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  8. Liebe Eva
    Zuerst einmal ganz herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag.
    Betroffen gemacht hat mich die Geburtsanzeige, so was schreibt man doch nicht. Auch wenn der Kummer übermächtig ist.
    Du warst ja vielleicht eine "kesse Biene". Schön, dass du dein Fotoalbum geöffnet hast und uns daran teilhaben lässt. Dabei kommen bei mir auch eigene Erinnerungen zum Vorschein (Mode und Auto).
    Ja das Leben hat Höhen und Tiefen, aber jeder Schicksalsschlag der überwunden wird, lässt uns auch reifen. Wer Tiefpunkte nicht überwinden kann, verzweifelt oder wird verbittert. Aber so wie du auf deinen Bilder strahlst, bist du auf jeden Fall mir dir im Reinen - eben ein Sonntagskind.
    Wünsche für's neue Lebensjahr gute Gesundheit und viele Träume die in Erfüllung gehen.
    Liebe Grüsse
    Barbara

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    1. Morgen Barbara, morgen, aber ist auch gut. ;-))
      Kesse Biene und war......ich bin das heute noch :-))), gell!!!! ???? :-))).

      Ja, ich bin ein Sonntagskind, nur verstehe ich die Sprache der Tiere nicht, das sollen ja Sonntagkinder angeblich Sonntags um 12.00 Uhr verstehen.
      Als Kind habe ich immer um 12.00 Uhr mittags gelauscht ob ich meine Katze verstehe, außer miau leider nix.

      Lieben Gruß Eva

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  9. Ich habe gerade mitgelitten, geweint und gelacht.. ich habe erschrocken Deine Bilder im Krankenhaus angeschaut und Dich in dem wunderbaren Hosenanzug bewundert.. ein lebensnaher Post, liebe Eva! Dankeschön dafür!! Und bis Morgen, meine Liebe! Herzlichst, Nicole

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    1. Herzlichen Dank liebe Nicole,

      Lieben Gruß Eva

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  10. Wow, das ist ja ein Wahnsinnsbeitrag!
    Meine Mutter hieß auch Else. Hatten eigentlich alle kleinen Mädchen früher so eine Haartolle?
    Ich weiß es nicht, aber so eine ähnliche Spielhose, wie auf der dritten Abbildung, besaß ich auch einmal.
    Wenn ich mir das Foto von dem Unfallauto ansehe, dann grenzt dein "Überleben" tatsächlich an ein Wunder!
    Hätte ich acht Wochen mit so einer Vorrichtung am Kopf und zur Decke starrend im Bett liegen müssen, ach... ich glaube, ich wäre dabei verrückt geworden und wenn nicht, dann spätestens in dieser Gipskorsage, in der man sich bestimmt nicht kratzen konnte, wenn´s gejuckt hat? Aber wahrscheinlich bist du nicht nur ein Glücks- und Sonntagskind, sondern auch ein sehr geduldiges Kind gewesen? (sprichwörtlich natürlich, denn mit 25 warst du kein Kind mehr)
    Ein Betty Barclay-Kleid habe ich auch einmal besessen , nur hatte mein Kleid ein ganz verrücktes Muster.
    Wie gut, das du das Einschulungsfoto gefunden hast, es zeigt ein fröhliches und hübsches Kind.
    Aber ich glaube nicht, das man die Kleider von damals heute noch tragen könnte/sollte, bestimmt würden so einige Leute einen merkwürdigen Blick darauf werfen? (schmunzel) Schon einmal wegen der Rocklänge?
    Die Bauchtanz-Videos fand ich sehr unterhaltsam, diese Tänzerin hat das sehr gut gemacht.
    Der lieben Gusta, (facile et beau) werde ich empfehlen, sich das einmal anzusehen, denn sie bietet auch Bauchtanzkurse an.
    Vielen Dank für deinen Beitrag, ich hoffe ich vergesse morgen nicht, dir zum Geburtstag zu gratulieren?
    LG Heidi

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    1. Liebe Susi,
      nö, man wird nicht verrückt, was soll man denn machen? Geduld ist nicht mein Ding und es gibt gottseidank keine Tonaufzeichnungen, von dem was ich so von mir gegeben habe. Bilder sind geduldig, ich wars aber auch nicht. Aber die Umwelt hatte Verständnis und, was nützt es, es wird nichts anders. Man muß halt abwarten.

      Lieben Gruß und vielen Dank Eva

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  11. Liebe Eva!
    Alles Gute zum Geburtstag auch von mir!
    Feier ihn schön im Kreise Deiner Lieben und danke für Deinen Rückblick, an dem Du uns teilhaben läßt.
    Das ist das wahre Leben!
    Man sollte sich immer vor Augen führen, dass sich das eigene Leben von einer Sekunde zur anderen schlagartig ändern kann.
    Wer das erleben mußte, der ist auch dankbar für jede Kleinigkeiten.
    LG - Heike

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  12. Liebe Eva,
    ich muss sagen, ich bin tief beeindruckt von deinem Post.
    Ein ganzes Leben hast du da hineingepackt und es war ein Leben mit höhen und tiefen, aber immer gelebt von einer Frau mit viel
    Lebensmut und einer positiven Einstellung.
    Ich möchte dir nun hier an dieser Stelle auch meine Glückwünsche übermitteln.
    Möge all das, was du dir wünscht und auch gut für dich, ist in Erfüllung gehen.
    Behalte deine innere Freude und Gelassenheit und möge das Gute dich weiterhin begleiten.
    ♥lichst Jutta

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  13. Liebe Eva, bei dir hat ja das Leben wirklich noch mal mit 27 neu angefangen. Atemlos habe ich deine Geschichte gelesen...da verstehe ich, dass dir die Zipperlein in deiner derzeitigen Lebensphase nicht mehr so großen Eindruck machen können...Aufschreiben solltest dunes auf jeden Fall, schon für dein Enkelkind ( ich habe zumindest so ein Buch angefangen, bin aber im Alter von 25 stecken geblieben ). Irgendwann kann man dann nicht mehr auf Fragen der Nachkommen Antworten.
    Aber jetzt erst einmal alles, alles Gute für das dritte Leben ( mit 66 Jahren, da fängt das Leben an - denk dran ),
    Herzlichst
    Astrid

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  14. Alles Liebe und gute nachträglich zu deinem Geburtstag.Wie geht das Lied,mit 66Jahren fängt das Leben an,von demher,geniess es.LG Elke

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  15. Liebe Eva
    danke, dass du mir diesen Link zu deinem Post gesendet hast mit den
    vielen persönlichen Details und Fotos.
    Jetzt kann ich mir ein gutes Bild machen, es ist schon interessant,
    wenn man mehr von seinen Blognachbarn weiß, als diese täglichen
    Momentaufnahmen, die ich natürlich auch nicht missen möchte.
    Tja das Leben: "Eine Fülle an Hoch und Tiefs" man muss einfach das
    Beste daraus machen.
    Ich wünsche dir ein sonniges We.
    LG Sadie
    PS: der rote VW-Käfer ist einfach ein Kultfahrzeug ;-)

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  16. auch wenn es ein alter Beitrag ist
    ich habe ihn voll Interesse gelesen
    ja.. die Geburtsanzeige ist schon irgendwie krass formuliert ..
    das wäre sicher auch anders gegangen ;)
    nur gut dass du es nicht schon als Kind lesen musstest und auch nicht so behandelt wurdest
    sonst wärst du sicher nicht unbeschwert aufgewachsen
    euer Unfall war aber ein einschneidendes Ereigniss
    wie gut dass du dich zum größten Teil davon erholen konntest
    ja.. der Alkohol verursacht so viel Leid

    einen 17 m hatten wir auch einmal ..
    einen grünen mit weißem Dach.. wir haben immer "Badewanne" dazu gesagt ;)
    ich hatte ihn "entdeckt" eine Student der nach Berlin ging (damals noch eine "Insel" ;) )
    verkaufte ihn für 100 DM
    da wir bauen wollten dachte ich er könne und auch als Transportmittel gute Dienste leisten
    leider wurde aus dem Bauen nichts ..denn kurze Zeit verunglückte mein Mann schwer (Arbeitsunfall) und da war ich aber froh dass ich das Auto hatte und ihn in Rüsselsheim besuchen konnte

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Liebe Rosi,
      dieser 17 m war der Nachfolger der Badewanne. Die "Badewanne" hatten unsere Nachbarn.

      Vielen lieben Dank Eva

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