Heimat


Heimat, was ist das? 


 

 
Für meine Mutter wäre es etwas Schlimmes gewesen, keine Heimat mehr zu haben, oder von ihrer Heimat vertrieben zu werden.

Früher konnte ich das nie verstehen, auch nicht, als ich immer wieder von den Eltern meiner Freundin (sie sind aus dem Sudetenland) hörte, wie sie wehmütig von ihrer Heimat erzählten.

Auch mein Schwiegervater er war aus Ostpreußen und dort nicht weit weg von Posen, dem heutigen Poznan, von dort in der Nähe kommt meine Schwiegertochter. Ironie?!
Auch er trauerte immer seiner Heimat nach. Ich sagte ihm immer wieder, dass doch hier seine Heimat ist. Er meinte dann immer: "das wirst du irgendwann begreifen!" 

Er hatte recht, Heimat ist etwas, in das man hineingeboren wird, seine ersten Kontakte und Erlebnisse hat. Vielleicht kommt der Begriff Heimat auch so recht erst im Alter. Ich weiß es nicht, ich habe mich immer hier in Schwaben wohlgefühlt und hab mich im Urlaub immer wieder auf mein Zuhause gefreut. 

Ich habe auch immer in Stuttgart 



und Umgebung gelebt und gewohnt mittendrin und heute möchte ich auch nirgendwo anders mehr hingehen. Es sei denn unten ins Kleeblatt Pflegeheim. Da habe ich übrigens schon vor Jahren mal eine Wohnung zur Miete im Betreuten Wohnen reservieren lassen. Inzwischen stehe ich an 15. Stelle. Das kann noch dauern. 

Jedesmal - wie auch immer - wenn eine Wohnung frei wird rutscht man ein bisschen weiter nach oben. Ich hab ja noch Zeit. Übrigens finde ich es wichtig, sich beizeiten mit dem Betreuten Wohnen zu befassen, sowas kann ganz schnell gehen. Das wird dann meine neue Heimat geben. 

Ich liebe meine Heimat Schwaben, Württemberg. Ich bin ein Württemberger und bin da sehr stolz drauf. Ja, ich weiß es heißt Baden-Württemberg, aber ich bin trotzdem ein Württemberger. Hab aber nix gegen die Badener.


Wie heißt es so schön:
"Badischer Wein, von der Sonne verwöhnt.
ABER
"Kenner trinken Württemberger". 

Ond e bin an Schwob ond i schwätz au so, ob es Jemand passt oder nicht!  Die Schwaben sind eigen und  Schwäbisch ist ein Dialekt, der manches haargenau trifft. Leider sind die meisten Menschen, die in Schwaben wohnen, keine echten Schwaben mehr, da fällt es oft schwer, so richtig deftig schwäbisch zu reden. 

Ich finde es einfach schöner, wenn mein Mann statt 
"Ich liebe dich" zu mir sagt "i mog di"  

Glaubt mir einem echten Schwaben geht das nicht so leicht von der Zunge aber, wenn er es sagt, dann liegt da alle Herrlichkeit auf Erden. Das ist 1000 x schöner als 
"ich liebe dich" :-) 

Ein liebenswerter Dialekt, 
(Ausschnitt aus der Serie "Die Kirche bleibt im Dorf")


der für mich auch Heimat ist, ja, Schwaben können alles aber kein Hochdeutsch, ich kann es auch nicht, es endet meist im Chaos. 

Heimat ist für mich, wenn ich mit dem Rädle durch die Felder streife 
 


und im Moment das Korn reift, wenn der Sturm über die Kornfelder rast und manche Bresche schlägt. 




Die Felder riechen nach Cleversulzbach, dort bin ich aufgewachsen auf dem Bauernhof meiner Großeltern. Meine Großmutter hat den Hof nach dem Tod des Großvaters, den ich nie kennengelernt haben, mit Hilfe eines Knechtes und eines Pächters bewirtschaftet. 



Wenn ich durch den Wald auf dem Mörike Pfad gehe, denke ich an meine Kindheit und auch an Mörike, der in Cleversulzbach, dem Mörike Dorf, die glücklichste Zeit seines Lebens als Pfarrer verbracht hat und dort viel gemalt und geschrieben hat. 






Komisch sind die Zufälle, mit Mörike bin ich aufgewachsen, in Ludwigsburg, dem Geburtsort von Mörike bin ich wieder mit ihm zusammengekommen auch in Stuttgart habe ich mich mit ihm und dem "Stuttgarter Hutzelmännle" beschäftigt. 





So, ich könnte noch viel viel mehr schreiben, das würde aber jetzt den Rahmen sprengen. Zwischen den Texten habe ich Bilder aus meiner Kindheit, vom Mörike Pfad und von der Hochzeit meiner Eltern 1928 beigefügt, die in Cleversulzbach (oberes Foto das Haus meiner Großmutter heute und Bild darunter Hochzeit meiner Eltern vor dem Haus)
geheiratet haben und dort auch beerdigt sind, wie meine Großeltern auch, das Grab wurde aber schon vor einiger Zeit aufgelassen. Beide Gräber befanden sich in unmittelbarer Nähe des Grabes der Dichtermütter Schiller und Mörike.




Heimat ist etwas ganz Besonderes und ich würde mich nirgends so wohl fühlen, wie hier in meinem Schwabenländle, das ist für mich Heimat.  
Vielleicht ist es deshalb auch für mich nicht vorstellbar, weil man einen alten Baum nicht verpflanzen soll. 

Mein Post heute, bei "Bunt ist die Welt" da geht es heute um Heimat. 

 
 Wenn Ihr Zeit habt schaut Euch das mal an.

Harald Schmidt ist auch ein Schwabe und gibt hier Unterricht. Aber Vorsicht, es verträgt nicht Jeder.


Gschwätzt wird schwäbisch



 

  





Kommentare

  1. Oh liebe Eva, danke für deinen berührenden Post. Ja, schon möglich...wahrscheinlich wird "Heimat" mit fortschreitendem Alter ein Thema, was immer wichtiger wird. Für mich war "Heimat" allerdings schon immer ein Wort mit tieferer Bedeutung, vielleicht liegt es daran, dass die Sachsen doch oft sehr heimatverbunden sind...und vielleicht dann dieses Gefühl unbewusst auch an die nächste Generation weitergeben. Jedenfalls hat mein Großvater mir die Liebe zu Sachsen weitervermittelt, weil er dafür gesorgt hat, mir meine Heimat nahezubringen. Einen schönen Sonntag! Liebe Grüße, Lotta.

    AntwortenLöschen
  2. Ich glaube, dass du recht hast, wenn du sagst, dass der Begriff Heimat so recht erst im Alter kommt. Vielleicht wird er aber auch sehr wichtig, wenn man aus seiner Heimat vertrieben wurde, und die Heimat, wie man sie gekannt hat, verlor.
    Ich bin deinen Zeilen und deinen Bildern aus deiner Heimat gerne gefolgt und wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Herzlich, do

    AntwortenLöschen
  3. *lacht*...die echten Schwaben sind alle nach Tenerife ausgewandert ;-))) Das war mein erster Gedanke als ich es gelesen habe, denn tatsächlich gibt es auf der Insel sehr viele Schwaben.

    Thema Heimat...für mich kann ich nur sagen dass ich Heimat das bezeichne wo mein Herz hängt und wo ich mich wohlfühle. Trauere ich meiner Geburtsstadt oder der Stadt wo ich groß geworden bin und den Orten wo ich später gewohnt habe nach...nee, und da kann ich auch sagen dass es zwar mein Zuhause gewesen ist aber wirkliche Wohlfühlheimat nie. Vielleicht bin ich aber auch mehr der Weltenbummler der sich nicht von einem Ort "abhängig" macht. Momentan kann ich für mich sagen dass ich hier meine Heimat gefunden habe, auch wirkliches Wohlfühlzuhause...aber ob ich nicht doch nochmal umziehe kann ich heute noch nicht sagen.

    Wünsche dir einen schönen Sonntag und sende viele Grüsse

    N☼va

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Eva,
    vieles kann ich genau so unterschreiben, denn ich habe fast 20 Jahre im Schwabenland gelebt. Das die Schwaben ein besonderes Völkchen sind, habe ich schnell gemerkt. Ich fand die Sprache immer sehr liebenswert, trotzdem konnte ich sie nie erlernen, was aber wohl daran liegt, das ich ein Niedersachse bin. Dort wo ich geboren bin wird nun mal Hochdeutsch gesprochen. Heimat ist für mich auch sehr wichtig und wie ich schon ein paar mal auf meinem Blog berichtet habe, fahre ich immer wieder gerne dort hin. Trotzdem möchte ich die Zeit in Baden- Württemberg nicht missen.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
    Ganz liebe Grüße Andrea

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Andrea,
    dr Schwob isch so saugrob, manchmal, aber das ist die Art, der richtige Schwob. Noi, noi die Gosch muß schon so geformt sein, dass man den schwäbische Dialekt sprechen kann. Das gilt übrigens für die meisten Dialekte :-)).

    I ko au koi Bayerisch, das ist auch ein schöner Dialekt oder schon fast ja eine Sprache.
    Du wirst es im September merken, wie man hier schwätzt, obwohl die meisten Schwaben sind ja Reischmeckte ond die schwätzad koi Schwäbisch me.

    Lieben Gruß Eva
    hab noch einen schönen Sonntag

    AntwortenLöschen
  6. Vielleicht bin ich unter zu vielen Menschen aufgewachsen, die ihre Heimat verlassen mussten. Ich kann da viele Gefühle nicht nachvollziehen.
    Was bin ich? Eine mährische (Nord- ) Badenserin ( mit denen ein Südbadener sich nicht in einen Topf werfen lassen will )? Mein Mann ein rheinischer Danziger? Unsere Tochter? Zwar in einem sehr kölschen Veedel geboren wie ihre kleinen Töchter ( aber der Vater ist wieder ein Champenois )...
    Ich bin in erster Linie Mensch und Erdenbewohner und dankbar, dass ich hier & heute in Frieden mein Leben mit meiner Familie führen kann. Wer weiß, welche menschliche Idiotie das alles wieder zunichte macht...
    Carpe diem!
    Astrid

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Astrid,
    ich wollte es schon schreiben. Da dachte ich, dass ich doch lieber warte. Es gibt keine Badenser, es gibt nur Badener und ich hatte einen Kollegen der wurde furchtbar böse, wenn man Badenser sagte, das gibt es nicht, denn es gibt ja auch keine Frankfurzer.

    Ja, durch den Krieg ist da halt vieles durcheinandergekommen. Mein Schwiegervater hat immer seinem Ostpreußen nachgetrauert und immer über die bösen, bösen Polen geschimpft. Ja, ich dachte auch immer die Polen sind böse. Das sind sie nicht, dieses Vorurteil gibt es aber immer noch. Mein Sohn hat mir lange verheimlicht, dass er eine Polin als Freundin hat. Ich habe zuerst auch komisch geschaut und geguckt, weil die ja eher im Pflegebereich sind und zum Spargelernten kommen, so wurde es mir immer gesagt. Mitnichten, die können was und wenn du schaust, die Entschlüsseler der Enigma in Bletchley Park waren Polen. In Posen haben sie ein Denkmal am Schloß und meine Schwiegertochter hat Germanistik studiert. Das sind so Vorurteile und ich weiß nun nicht, wer sich nicht mit dir in den Topf werfen lassen will. Du bist doch inzwischen eine Kölnerin, das ist doch toll.
    So mischen sich die Menschen, was ich so gar nicht schlecht finde und alle finden sie eine Heimat. Ich denke auch, dass die Vertriebenen eben einfach immer an ihre Heimat denken. Wenn ich die Güter in Ostpreußen so angeschaut habe, dann habe ich auch immer an die Szenen gedacht, die sich bei Kriegsende dort abgespielt haben. Dass viele auch ihrem Ostpreußen, Pommern usw. nachtrauern kann ich schon verstehen.

    Ob es was ausmacht, unter Menschen aufgewachsen zu sein, die ihre Heimat verlassen müssen, ja vielleicht.

    Ich habe immer wieder das Problem mit den wunderschönen Städten in den neuen Bundeländern, während bei uns alles verkommt und keiner so stolz auf unsere Städte ist, wie die Menschen in den neuen Bundeländern, manchmal bin ich wirklich neidisch.

    Lieben Gruß Eva
    ich melde mich später bei dir, war im Köterich und muß mich jetzt erst mal putzen.

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Eva,
    Du hast Recht.....Der Begriff Heimat kommt mit den Lebensjahren.....mir geht es genauso!

    Einen schönen Sonntag
    Martina

    AntwortenLöschen
  9. Vielleicht war ich zu viel auf Reisen und unter anderen Kulturen, dass ich mich so für eine Gegend einsetzen könnte wie du.
    Deine tiefe Verwurzelung kann man förmlich mitlesen, schön für dich.
    L G Pia

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Och Pia,
      ich war auch viel unterwegs, so ist das nicht. Aber ich war immer wieder froh, wenn ich zuhause war.
      Denn ich konnte keine Gegend finden, in der ich mich wohler gefühlt hätte, als hier.

      LG EVa

      Löschen
  10. Liebe Eva,
    zu dem, was du in diesem Post geschrieben hast, gehen mir viele Gedanken durch den Kopf. Für mich war Heimat ein schwieriges Thema, sagt man doch, es ist da wo man sich wohl und Zuhause fühlt.
    Ich war immer viel unterwegs, habe auch ein Jahr im Ausland gelebt, aber ich konnte immer "nach Hause". Auch als ich vor 11 Jahren hier her zu meinem Mann gezogen bin, war für mich Heimat nicht hier. Sie verband ich mit meiner Großmutter und deren Haus im Coburger Raum. Dort komme ich eigentlich her. Alle paar Wochen fuhr ich dann mit meiner Tochter zusammen zu ihr und blieb ein paar Tage. Vor allem dann, wenn mein Mann sich für Prüfungen vorbereiten musste und Ruhe brauchte. Ich habe immer gehofft, dass wir irgendwann mal dort hin ziehen, aber es kam anders. Meine Großmutter starb dann 2011 und mein Mann hat hier eine Stelle als Lehrer gefunden und wollte und konnte nicht weg. Ich stimmte zu, ein Haus hier in Oberrot zu kaufen und entschloss mich schweren Herzens, das Haus meiner Oma und auch sie "loszulassen". Das gestaltete sich alles andere als einfach.
    Mittlerweile bin ich aber doch hier angekommen. Vor zwei Jahren konnte ich das erste Mal sagen, es ist alles gut hier und ich fühle mich wohl. Ich bin gerne hier und hier ist nun meine Heimat. Deswegen kann ich schon nachvollziehen, warum viele vertriebene ihrer Heimat hinterhertrauern.
    Und weißt du was? Vor zwei Wochen habe ich mit meiner Schwester im SWR eine Folge von "Die Kirche bleibt im Dorf" angeschaut. Der Dialekt macht mir immer noch zu schaffen und ja, aber wir fanden es trotzdem lustig.
    Liebe Grüße von der Zugezogenen ;)
    Jessica

    AntwortenLöschen
  11. Hallo Jessica,
    ah ein Kollege sozusagen meines Sohnes. Ja, das ist so ein Sache, wenn man so einen Beruf hat, da ist man dann froh, in der Gegend, in der man eine Schule gefunden hat, auch ein Haus o.ä. zu finden. So ging es meinem Kindern auch. Die Schwiegertochter arbeitet in Stuttgart und mein Sohn am Gymn. in Schorndorf. Da war dann Waiblingen eine tolle Sachen, wenn auch sauteuer. Eine zu lange Anfahrt wollten sie nicht haben.

    Im Ausland habe ich nie gelebt, dazu hatte ich gar keine Gelegenheit und wollte auch gar nicht. Aber ich bin viel verreist und jedes Mal froh gewesen wieder im Ländle zu sein. Ich hoffe, du hast dich nun gut eingelebt. Aber gerade hier die Gegend ist wunderschön, wenn man die netten Eckchen kennt. Marbach z.B. mit dem Schiller Geburtshaus, dem Nationalmuseum. In Stuttgart die Weißenhofsiedlung, naja da gibt es noch mehr. Ich sehe halt vieles mit Bauaugen und interessiere mit halt auch für die verschiedenen Baustile. Aber auch sonst hat gerade Ludwigsburg und die Umgebung auch bei dir soviel zu bieten.
    Mit lieben Grüßen
    Eva

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön, wenn du die Kirche bleibt im Dorf angeschaut hast.

      Die erste Staffel war klasse und ist hier in der Nähe gedreht worden.
      Die zweite Staffel ist noch besser und wurde hier im ca. 4 Kilometer entfernten Ingersheim gedreht.

      Manchmal war ich drüben und hab geschaut, aber nie lange, die wollten das nicht.

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  12. Hallo Eva,
    ich bin eine "Griesheimer Zwewwel!" (Zwiebel) Heimat ist immer da, glaube ich, wo die Liebsten sind?
    Dieser Beitrag wäre auch eine Bereicherung für das Guckloch, darf ich?
    LG Heidi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo
      Heidi,
      ich habe mich nicht "nein" sagen hören. Für das nächste Guckloch habe ich soviel in Vorbereitung.
      Meine Eltern und das alles damit zusammenhängende, meinen Vater, meine Reisen usw. Die Frage ist nur, Wann!

      Ich brauche dringend Urlaub, aber das dauert noch sooooooo lange und vorher kommt noch eine Blogpause.

      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  13. Ach Eva, meinst du denn das Berlin noch Berlin ist? Astrid hat bei mir einen schönen Kommentar hinterlassen.
    Deinen Dialekt mag ich in deinem Heimatland wirklich gerne hören und nicht nur die Gosch muss zum Dialekt passen, sondern auch das Ohr.
    Heimat ist bestimmt da, wo man sein Herz gefunden hat.
    Dein Post gefällt mir.
    Ich grüße dich aus meiner Heimat,
    Andrea

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Andrea,
      ich kenne Berlin nur nach der Wende bzw. kurz nach dem Mauerfall. Deshalb kann ich dazu nichts sagen. Aber meine Schwester kam hin und wieder, als sie wieder in Westdeutschland war, nach Berlin und sagte immer wieder: "Das ist nicht mehr das Berlin, das ich kenne" Das wollte aber bei dir so nicht schreiben. Hätte ich es doch nur gemacht, abr nun ist es so.
      Lieben Gruß Eva

      Löschen
  14. Liebe Eva,
    schön, dass du so verwurzelt mit deiner Heimat bist und auch den Dialekt sprichst. Das ist ein Punkt....der bei mir nicht so gut funktioniert, obwohl ich in Sachsen aufgewachsen bin. Mein Vater stammte aus Schlesien und das Sächsisch war arg verpönt bei uns zu Hause. Meine Mutter hat es sich regelrecht abgewöhnt, weil sie in Weimar Reiseleiterin auch für Westdeutsche Touristen war....Meine Mitschüler fanden das höchst seltsam und dort konnte ich auch ein bisschen so reden, aber das war wie mit zwei Sprachen hantieren. Zu Hause musste der Schalter umgelegt werden.
    Toll hast du das geschrieben....I mog di...so ähnlich klingt es auch in Bayern.
    LG Sigrun

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Sigrun,
      ja, bei uns wurde immer Wert darauf gelegt, dass wir schwäbisch reden, mein Vater konnte aber auch hochdeutsch, ich kanns auch aber, ich finde es passt nicht zu mir und hört sich bei mir komisch an, obwohl die Zuhörer das so nicht sehen. Nun gut.

      Ich meine immer, dass sächsisch und schwäbisch was gemeinsam haben. Vielleicht sind deshalb viele Sachsen hier in Baden-Württemberg. Ich muß immer lachen, als ich noch ins Büro gefahren bin, fuhr im Bus immer eine Frau mit, die sächselte so, dass uns - kennst du Jens Weißflog den Skispringer, ooooohhhhh jeeee - naja, wir haben es ertragen. :-))
      Die Kommentare möchte ich hier nicht schreiben.

      Aber selbst August der Starke hat so gesprochen, sagt man und warum nicht.

      Jeder Dialekt hat etwas, aber am meisten gefällt mir der richtig schöne grantelnde bayerische Dialekt, ein Bekannter von mir ist Bayer und der kann so herrlich granteln, da kommt selbst ein Schwabe nicht mehr mit.

      Lieben Gruß und eine schöne Woche Eva

      Löschen
  15. Hallo Eva, wie schön Du das geschrieben hast.
    Wir sprechen ja nicht so Dialekt, eigentlich heißt es ja Hannover spricht das reinste Deutsch. Aber ich könnte ein wenig Platt sprechen, meine Oma stammte aus Steinhude und die konnte platt. Hört sich auch wie ein Dialekt an :)
    Lieben Gruß
    Kisi

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Ein liebes Dankeschön für deinen Kommentar, das freut mich sehr.
Sei bitte nicht böse, wenn dein Kommentar nicht gleich freigeschaltet wird.
Sobald ich das kann, werde ich es tun und ich komme mit Sicherheit auch bei dir vorbei.

Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








Hier schau ich gerne rein.