Das Leben ist ein großes Abenteuer oder gar nichts! "Helen Keller"

Älter werden, das beschäftigt doch ziemlich Viele und das Thema beschäftigt doch schon.




Älter werden ist ein Thema, das man wohl nur mit Defiziten assoziiert.

Die meisten denken, dass es nach der Jugend eigentlich nur bergab geht, geistig wie körperlich und man sogar sozial vereinsamt.

Ja, spätestens ab vierzig bekommt die Haut Fältchen, die Nierenfunktion, die Hirnleistung, das Lungenvolumen und die Muskelkraft lassen kontinuierlich nach. Auch die sozialen Kontakte dezimieren sich.


ABER, wie wir altern, das ist vor allem Kopfsache. Wer überzeugt ist, dass sein Gedächtnis noch mitspielt, prägt sich Dinge besser ein. Umgekehrt genauso. Wer sich nichts mehr zutraut, schneidet schlecht ab. So z.B. " ich bin ja nicht mehr 
die Jüngste/der Jüngste!" oder aber
 "das brauch nicht nicht mehr!"
 
Da rollen sich bei mir die Fußnägel hoch!!!! 
Auch wenn man immer sagt: "Im Alter" was ist das, im Alter zu sein. Ich bin heute 67 1/2 Jahre alt und fühle mich nicht 
"im Alter" !

Ist es wirklich schlimm, älter zu werden oder in Rente zu gehen?

Es ist wirklich gefährlich, unsere Fähigkeiten verkümmern, wenn sie plötzlich brachliegen. Wer auf der Couch Platz nimmt und sich nur noch ausruht, startet einen Teufelskreis.

Depressionen, Bandscheibenvorfall und Herzinfarkt sind die Folge. Heute hat man mit 67 Jahren noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 20 Jahren, die man nutzen sollte und jeden Tag in vollen Zügen genießen.

Vor vielen Jahren hätte ich mit nie träumen lassen, dass ich einmal so aktiv bin, wie es heute bin, das hat aber auch viel damit zu tun, dass ich vor 16 Jahren einen neuen Partner gefunden habe und der ist nun wahrlich keine Schlaftablette.


Sport war für mich bis zu meiner Scheidung 1992 ein Fremdwort, das lag aber auch an meinem Mann. 

Nach meiner Scheidung begann ich orientalisch zu tanzen. 
Der orientalischen Tanz, das hat mich immer beweglich gehalten und tut es heute noch. Ich bin nicht mehr so trainiert, aber wenn ich mich wieder mehr drum kümmern würde, wäre ich schnell wieder drin. Ich habe fast 15 Jahre professionell getanzt.


Die Fotos sind nicht mehr so gut, da Papierfotos. 






Jung und dynamisch möchte ich hier nicht rüberkommen, aber mein sportliches Pensum, das ich habe, trägt schon einiges mit dazu bei, dass ich doch nicht so unbeweglich bin.
 Ich gehe zwei bis dreimal in der Woche laufen (Nordic Walking) und da gehe ich schon sehr flott und absolviere  meine 12 Kilometer (finde ich viel schöner, als das Studio) in der Natur.  

Wer gerne mit dabeisein will, gerne! Genauso, wie auf unseren Fahrradtouren, Gäste sind immer willkommen. 






 Manchmal fällt mir das schon schwer, mich zu überwinden laufen zu gehen. Aber wenn ich mir das vornehme, klappt das auch. Meine 10.000 Schritte am Tag zu laufen, ist für mich kein Problem. Meistens sind es erheblich mehr. 

Übrigens, bei unserer Radtour am Samstag war eine 
73 Jahre "alte" Dame dabei, die so wie ich die Tour (ich berichte noch darüber) mit den über 70 Kilometern (Pedelec) gut bewältigte. Also aktiv sein ist keine Frage des Alters, wenn man gesund ist. 

Altern, was ist das? Viele Menschen sind schon mit 30 Jahren alt und wie ich schon geschrieben habe, altern fängt im Kopf an. Wer sich aber auch ständig mit dem "Alt" werden beschäftigt und sich meist nur vom Sofa erhebt, der sieht tatsächlich  "Alt" aus. 

Bitte, ich spreche hier von gesunden Menschen, wie es ist, wenn man krank ist, ist eine andere Sache. 


Manche machen sich Sorgen, wenn die 50 vor der Tür steht, dazu hatte ich gar keine Zeit, denn ich hatte meine Scheidung hinter mir und hatte einen gewaltigen Berg vor mir.

"Alt" werden war allerdings weder für mich noch für meine Schwestern oder meine Mutter ein Problem, es kam nie über ihre Lippen.Viel tragen auch die Medien dazu bei.

Ich hatte schlechte Zeiten, wirklich sehr schlechte und vor ein paar Jahren hatte ich derart Stress, wirklichen Stress, dass ich nicht mehr leben wollte. ABER, das Leben ist schön, man muß es nur positiv sehen, so haben ich die Menschen, die mir Böses wollten, auch entfernt.

Was ich kennenlernen durfte in einer sehr schlimmen Zeit, das war meine Familie und mein kleiner Freundeskreis. Er ist nicht groß, aber ich kann mich auf diese Menschen verlassen. 100% und das ist weit mehr, als wenn ich an jeder Ecke 1001 angebliche Freunde und Quartalsbekannte habe. 
 
Seit zwei Jahren habe ich einen Enkel und darüber freue ich mich ganz besonders. Ich hätte niemals gedacht, dass mein Sohn und meine Schwiegertochter (sie ist ein Gottesgeschenk) mir noch einen Enkel schenken. Wir haben viel Spaß miteinander, wenn ich auch froh bin, wenn ich hin wieder abgegeben kann. Oma sein ist etwas ganz anderes, als Mutter zu sein. 






Mir geht es heute besser denn je, ich kann mir meine Zeit einteilen, ich kann tun und lassen was ich will und vor allem, ich muß mich nicht mit Menschen abgeben, die mir nicht gut tun, naja, manchmal schon, wenn man halt gesellschaftliche Dinge hinter sich bringen muß. Das muß man manchmal tun.

Mir macht es aber auch nichts aus, meine Freizeit mal alleine zu verbringen, das finde ich richtig gut. Dass ich nicht mehr arbeiten gehen muß (ich habe es sehr gerne getan), das konnte ich vor fünf Jahren gar nicht fassen. Nicht, weil ich nicht mehr arbeiten konnte, aber der Umstand, nie wieder arbeiten zu müssen, das war schon ein Einschnitt. 
Du wachst morgens auf und du kannst dir den Tag einteilen, wie du willst. Du kannst liegenbleiben oder auch nicht.
Das ist die halbe Miete. 

Was allerdings ganz wichtig ist, ist, dass man im Alter finanziell abgesichert ist. Da bin ich schon froh, dass es bei mir so ist und ich meine Rente habe und ein kleines finanzielles Polster, wie schnell es gehen kann, dass man schnell eine größere Anschaffung tätigen muß, habe ich vor kurzen gemerkt. Kredit, Leasing, nicht mein Ding.

Ich bin mir aber bewußt, dass es Menschen gibt, die das nicht oder gar nicht haben haben. So ist für viele die auf sie zukommende Rente ein Problem. 

Die Fältchen, die ich habe, gehören zu mir und jede Falte hat ihre Geschichte. Ich verstehe Frauen nicht, die Angst vor dem "Alt" werden haben. Heute bin ich 67 1/2 Jahre alt und habe mein Leben noch längst nicht hinter mir. 

Übrigens ich retuschiere meine Falten nicht im Bild. 
Man hat ab einem gewissen Alter Falten, das lässt sich nicht vermeiden. Es sei denn ich bin geliftet oder gebotoxt. 

Was ich mache, ist meine Haare färben und sie haben es mir noch nie übelgenommen. Das werde ich wohl noch lange machen.

Aber, auch der Herbst hat noch schöne Tage!
So werde ich die mir laut Statistik noch zu erwartenden 
20 Jahre nutzen, nutzen. 


Ich bringe sie zum Glühen!
;-))

Immer wieder höre ich: "Die kann nicht alt werden? Ja bitteschön, was soll denn das, wie ist das, wenn Frau "nicht alt" werden will?
Wie sagt der Schwabe:
"des isch a saudummes Gschwätz".



Ich denke, es kommt auch viel auf die Gene an und die hat uns unsere Mutter hinterlassen.
Das Altern war für meine Mutter sowie für meine Schwestern nie ein Problem. Ehrlich, sie hatten gar keine Zeit, sich darüber Gedanken zu  machen und die Medien waren damals auch noch nicht so auf den Jungkult programmiert. 
.
Auch als ich vor ein paar Tagen meine Seniorin (sie trägt beidseitig künstliche Knie und hat eine neue Hüfte)  fragte, ob sie Probleme mit dem "altern" hat (sie wir im Dezember 80 Jahre alt) meinte sie:
"da habe ich mir keine Gedanken gemacht, es ist etwas was auf Jeden zukommt, ich finde es sogar schön", trotz Krankheit. Die meisten Frauen, die ich gefragt habe, haben damit keine Probleme. 

Tolle Cremes, Wässerchen usw. war für meine Seniorin, meine Oma und auch Mutter kein Problem, sie benutzen sowas nicht. Meine Seniorin benützt Nivea und hat eine wunderbare Haut und keine Falten. Wer davon was hat, das sind die Firmen.

Mir geht es bis auf einige Zipperlein gut und dafür bin ich dem lieben Gott sehr dankbar. Ich habe viel erlebt und auch viel Böses. Habe Fehler gemacht, habe mein Kind vielleicht auch viel zu streng erzogen, was mir heute auch leid tut.
Fehler und Böses erlebt haben wohl die meisten Menschen. 

Ich kann auch sagen, dass ich ein erfülltest Leben und viel erlebt habe. Meine Kontakte sind real und wir treffen uns auch häufig. Natürlich nicht ständig, denn das könnte ich nicht gebrauchen. 
Was ich auch habe ist ein strukturierer Tagesablauf, das brauche ich.

Die Wechseljahre sind an mir spurlos vorübergegangen. Ich hatte gar keine, vielleicht habe ich es auch nicht gemerkt, weil mir ständig zu warm ist und ich auch bei Minusgraden noch schwitze. Insofern bin ich immer noch in den Wechseljahren.

Womit ich allerding auch jetzt Probleme habe, ist die Gelassenheit, die werde ich wohl nie bekommen, ich gehe hoch wie eine Rakete, ich explodiere und dann ist es aber auch wieder gut und vergessen und was ich ganz wichtig finde, ICH LIEBE MICH und ich liebe meinen Körper. Wer das jetzt als narzistisch ansieht, den muß ich enttäuschen, denn nur, wenn ich mich selbst liebe, kann ich andere Menschen auch lieben. 


Ich gehe morgens ins Bad und egal, wie ich aussehe, ich mag mich angucken und ich kann in den Spiegel schauen, wie auch immer! Ich kann über mich selbst lachen und ich sehr ironisch, was leider auch manche Menschen zu spüren bekommen, aber wer mich kennt, kann damit umgehen.

Was ich auch schon immer war, ich bin wissbegierig und sehr neugierig auf vieles trotz meines fortschreitenden "Alters"!

Ich habe keine Angst, dass mein Körper älter wird, er hat sich schon auch verändert, das bleibt nicht aus, aber ich habe meine Figur und mein Gewicht plus minus drei Kilo sehr gut im Griff. Diese drei Kilo hocken aber an mir und wollen mich einfach nicht verlassen.

Hoffentlich bleibe ich gesund, denn das ist sehr sehr wichtig.



Das "Nein" sagen, das hat für mich nichts mit dem "Älter werden" zu tun, sondern mit mir und das konnte ich schon immer. Aber so hat mein Vater mich auch erzogen, dass ich eben nur das tue, das mir Spaß macht und in gewisser Weise konnte ich das auch in früher Kindheit schon.

Um nicht zu vergessen, ich hatte viel Glück in meinem Leben, mein Leben, das ich genieße und sollte Gevatter Tod ums Haus schleichen, werde ich ihn begrüßen.
Ich schließe mit dem Gedicht von 

Dietrich Boenhoeffer 

das er in kurz vor seinem Tod in Plötzensee geschrieben hat. Mir ist es ein guter Freund geworden. Es hat mir schon so oft geholfen. Nochmals ich bin zwar kein Familienmensch und bin auch nicht ständig mit der Familie zusammen, das mag ich nicht so sehr, aber wir kommen oft zusammen und wir helfen uns auch. Eine Familie zu haben ist wunderbar. 


Etwas was ganz wichtig ist, das ist mein Vermächtnis usw. alles geregelt zu haben. So bin ich seit Jahren Mitglied bei der Gesellschaft für humanes Sterben und habe ein Baumgrab auf dem FriedWald in Schwaigern. Ich finde in meinem Alter sollte man sowas schon längst geregelt haben. Eigentlich immer, das kommt nicht auf das Alter an, denn um zu sterben, muß man nicht "alt" sein. 

Was Andere über mich denken, ist mir egal, das war es auch immer. Ich kanns nicht ändern, also warum drüber nachdenken solange sie über mich reden, bin ich nicht tot.

Ein langer Post, aber das ist man bei mir ja gewöhnt.



Ein guten Beitrag zum Thema hat  
Petra von zeitlos-bezaubernd zum Thema geschrieben.
Dort habe ich auch kommentiert. Sie hat wunderschöne Fotos auf ihrem Blog.



Blogparade bei

Ines Meyrose

Wer alle mitmacht, kannst du bei 
Ines Meyrose sehen.





    Dort kannst du dich bis zum 15.10. noch beteiligen. 








     



    Kommentare

    1. Danke, dass Du Dich bei der Blogparade mit dem Beitrag beteiligst. Danke für die Verlinkung zu mir. Vielleicht magst Du da bitte noch ergänzen, dass es eine Blogparade ist?

      Dein Leben klingt in jedem Fall intensiv gelebt und ich finde klasse, dass Du Dich auch um Dein Ableben kümmerst. Davor laufen die meisten weg und die Hinterbliebenen stehen da und wissen nicht, was sie machen sollen. Das habe ich auch alles schon lange geregelt.
      Ich wünsche Dir ein weiter so agiles, positives Leben!

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      1. Dankeschön liebe Ines,
        ja, das ist schon so, viele scheuen sich davon ihr Ableben zu organisieren, sage ich jetzt mal so.
        Ich habe es getan, denn ich weiß, wie es ist, sowas machen zu müssen, wenn nichts aber auch gar nichts geregelt ist.

        Ich habe neulich auf einem Blog gelesen, die die Frauen ab 60 wohl den Schalten umdrehen und nur noch von ihren Krankheiten sprechen und erzählen. Das mag wohl sein, wenn ich bei meinem Arzt bin, ist das auch so. Ich weiß nicht warum, aber da muß man schon aufpassen, dass einen das nicht so herunterzieht.

        Nochmals Dankeschön und einen lieben Gruß Eva

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      2. Liebe Eva,

        ein sehr schöner Post, der mir sehr gefällt. Altern fängt wirklich im Kopf an. Trotzdem sage ich auch: "Das brauche ich nicht mehr!". Das muss aber auch jeder für sich selbst entscheiden.

        Liebe Grüße
        Jutta

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      3. Das ist richtig liebe Jutta, es muß jeder für sich selbst entscheiden.
        Ich mag es für mich halt nicht, denn ich brauche noch sehr viel, vor allen Dingen möchte ich noch sehr viel für mich, das ist aber weniger das Reisen.

        Lieben Gruß Eva

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      4. Oben beim Kommentar bei Ines sollte es "Schalter" heissen.

        LG Eva

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    2. Liebe Eva, was für eine wundervolle Frau mir da entgegen lacht. Positiv, stark und voller Lebensfreude! Manch' jüngere Frau kann sich von Dir eine Scheibe abschneiden. Ich finde es herrlich wie Du durch Deinen Alltag saust! Hurra, ich bin da - scheint Dein Motto zu sein. Das finde ich großartig. Alles Liebe, Nicole

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      1. Dankeschön liebe Nicole, das kann ich dir aber auch weitergeben, wenn du auch meine Tochter sein könntest, was ich durchaus sehr schön finden würde.

        Lieben Gruß Eva

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    3. Nun muss ich doch ein klein wenig schmunzeln, liebe Eva. In einem Punkt stehst du nicht zum Altern.....das sind die Haare.
      Dein post ist super geschrieben und ich stimme zu, Altern beginnt im Kopf. Wir sind so alt, wie wir uns fühlen.
      Du machst es richtig, du lebst, genießt das Leben und ich wünsche dir von Herzen, dass du noch viele Jahre so munter durch die Gegend radeln und tanzen kannst. :-)

      Ganz liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche wünscht dir
      Christa

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      1. Liebe Christa,

        jetzt hast du mich eiskalt erwischt :-)). Nein, richtig, graue Haare möchte ich nicht haben, das stimmt!
        Deshalb werde ich färben solange es geht.

        Lieben Gruß Eva
        Danke für deine lieben Wünsche.

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    4. Hallo liebe Eva,
      das Thema altern und Alter hast du ganz prima von allen Seiten beleuchtet und...ich stimme dir voll und ganz zu. Am besten gefallen mir die beiden Sätze
      "Bitte, ich spreche hier von gesunden Menschen, wie es ist, wenn man krank ist, ist eine andere Sache. "
      "Was Andere über mich denken, ist mir egal, das war es auch immer. Ich kanns nicht ändern, also warum drüber nachdenken solange sie über mich reden, bin ich nicht tot."

      Ansonsten kann ich dir nur noch ganz viele Jahre bei bester Gesundheit und mit deinem Enkel zusammen wünschen. Leider sind meine Kinder eher karriereorientiert, das wird nichts mit Enkeln.

      Liebe Grüße und eine schöne Woche wünscht dir
      Arti

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      1. Liebe Art,
        es gibt Menschen, die krank sind, die ihre Lebensgeschichte haben, die eben wegen Krankheit gewisse Dinge nicht machen können. Das muß man immer wieder auch sagen. Ja, es ist mir wirklich egal, was andere sagen, ist es mir wirklich, denn reden tun sie immer.

        Noch eines:
        Ich habe neulich Jemand kennengelernt, wer es ist, möchte ich nicht sagen. Aber hier war ein Gemeckere über "ihre beste Freundin" die Jemand, hat kein gutes Haar wurde an ihrer Freundin gelassen und jetzt sind sie die besten Freundinnen.

        So ist das Leben und so sind die Menschen und so sind ihre Gedanken und Meinungen. Manchmal schon schwer zu verstehen.

        Lieben Gruß Eva

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    5. Liebe Eva,
      eigentlich habe ich ja damit gerechnet, dass es viiiiel mehr Kommentare zu diesem Post geben wird, denn ich finde es ja herausfordernd über das Alter zu schreiben - oder?

      Natürlich, wenn jemand wie Du, die wie der "Hans Dampf in allen Gassen" durchs Leben flitzt und mit sich selbst in jeder Hinsicht nicht gerade unzufrieden ist, da hat man es schon schwer Argumente ins Treffen zu führen, die vielleicht widersprüchlich sind.

      Ja, ich selbst lebe auch gerne, bin ein aufgeschlossener, geselliger Mensch, muss aber nicht - wie ich es für mich immer sage - auf jeder Hochzeit tanzen. Bin auch gerne mit mir alleine und finde auch zu Hause immer wieder Beschäftigungen, die mich fordern und begeistern. Das heißt, ich "darf" alt werden. ich darf nachlassen und mein Körper sagt mir hin und wieder, lass das sein - ohne dass ich körperlich krank bin.
      Meine täglichen Hunde-Runden (auch im Wald) verschaffen mir Bewegung und frische Luft und lassen mich außerdem noch mein Hobby, das Fotografieren, zeitsparend unterbringen.
      Meine Kochkünste halten sich in Grenzen, was nicht am Können liegt, sondern eher an der Bequemlichkeit und meine Lebenseinstellung hat sich im Laufe der Jahre dahingehend verändert, dass ich mich über "sehr" viele Geschehnisse nicht mehr aufregen kann - Gelassenheit ist mir zur Gewohnheit geworden. Aus einem einfachen Grund - ich als Einzelperson, habe ohnedies nicht die Möglichkeit etwas zu ändern.

      So liebe Eva, habe ich Widerspruch genug geleistet? *gg*
      Ich will alt werden, ich muss nicht unter allen Umständen jung bleiben.
      Dass ich im Herzen jung bin, das ist wieder eine ganz andere Geschichte............

      Es gefällt mir wie Du lebst und es soll für Dich in den nächsten Jahrzehnten keine Änderung geben, das wünsche ich Dir von Herzen.

      Liebe Grüße
      Elisabetta

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      1. ;-))) lach Elisabetta, gerade wollte ich mich an meinen Bügeltisch begeben, da klingelte es und Elisabetta hat geschreiben. Neugierig, wie ich bin gucke ich.

        Wie sagte Iris Berben: "Älter werde ich später" ja, das Buch habe ich gelesen und fand es damals schon wunderbar. Natürlich kann ich älter werden, ich sehe es aber nicht so negativ wie viele andere Menschen. Mein Körper sagt mir aber auch, dass ich mich bewegen soll, sollte ich nun Beschwerden haben, dann höre ich schon auf.
        Ich habe aber keine. Nee Gelassenheit, die fehlt mir wirklich, aber vielleicht kommt sie irgendwann mal. Ich war über eine Woche mit meinem Halswirbel beschäftigt, gut, ich habe mich damit abgefunden und werde mich, wenn es nicht mehr geht auch damit abfinden. Aber solange ich noch kann, werde ich schon noch etwas überall mitnehmen. Abgesehen davon, soviel mache ich doch gar nicht.
        Ich habe wirklich Alt ausgesehen, als ich die Radlerin mit ihren über 70 Jahren gesehen habe, da habe ich eingepackt.

        Hunderunden sind doch auch schön, ich habe keinen Hund und da läufst du doch einiges weg.

        Nun denne meine Bügeleisen wartet.
        Lieben Gruß eva

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    6. Musste auch grinsen (wie Christa), denn das habe ich auch gedacht.

      Also ich habe gar kein Problem damit...weder mit Falten (die sind mein Ausdruck des Lebens) so wie auch nicht mit meinen weissen Strähnen bzw. Haare die auch ich schon bekomme. Somit brauche ich mir keine Strähnchen machen *gg*

      Altern fängt wirklich im Kopf an, und wenn man mit sich zufrieden ist und auch noch viel Lachen kann dann bleibt man einfach jung, vor allem wenn man sich dann auch mit jungen Menschen befasst und nicht ständig nur über Krankheiten spricht oder rumjammert.

      Wir werden alle älter, und klar, bestimmt Dinge gehen nicht mehr so schnell von der Hand, aber auch das sollte man dann also positiv hinnehmen und sich damit abfinden.

      Viele Grüsse

      N☼va

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    7. "Ich bringe sie zum Glühen" Das finde ich klasse, Eva! Das ist die richtige Einstellung und sie passt auch perfekt zu dir. Ich finde es toll, dass du zeigst, dass es auch nach Niederschlägen positiv weitergehen kann (oft sogar positiver). Naja und sportlich hängst du wohl die meisten von uns ab ;-)
      Liebe Grüße
      Jutta

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      1. Liebe Jutta,
        das ist ja nett, dass du hierzu etwas schreibst. Du bist ja noch sooo jung, da beschäftigt man sich noch nicht mit solchen Sachen und zwecks Sportlichkeit habe ich keine Ahnung. Wir hatten eine 73jährige Frau auf der Tour dabei, die hängte mich mitsamt ihrem Pedelec ab und da sah ich wirklich alt aus.
        Es gibt viele in meinem Alter, die noch einen Marathon laufen. Ich habs nur zum Halbmarathon in Walking gebracht, mehr nicht.
        Aber interessant wäre das schon, ich mail dich gelegentlich mal wegen Nürnberg an.

        Lieben Gruß Eva

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    8. Hallo liebe Eva,
      einfach TOLL wie Du Dein Leben genießt, so ist es richtig, da kann sich so manch junger Mensch ein Beispiel nehmen.
      Es gibt 30 jährige die jammern und jammern und es gibt über 60 jährige die machen den jungen Menschen noch was vor. Du strahlst vor Lebensfreude auf den Bildern.
      Altern fängt im Kopf an und man ist so alt wie man sich fühlt.

      Liebe Grüße
      Biggi

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