Reiten im roten Rock

Ich war damals sechs Jahre alt und habe mich eher weniger für die Olympiade 1956 und den Pferdesport interessiert.



Aber mein ältester Bruder, der Fotograf war und einige schöne Sprungbilder damals von Springreitern fotografiert hat, saß am Radio und hat den Ritt von Hans-Günter Winkler damals mit Spannung verfolgt.

Die Fotografie war damals nicht so einfach wie heute. 
Mein Bruder begann seine Ausbildung als Fotograf von der Pike auf und hat in dem renomierten Geschäft 
Foto Weizsäcker in Stuttgart seine Ausbildung absolviert. 
Dieses Geschäft gibt es nicht mehr, die Digitalisierung hat viele Fotogeschäfte verdrängt.

Mein ältester Bruder starb 2013 sehr krank im Alter von 
84 Jahren in seinem Haus in Leonberg.
Heute möchte ihm diesen Post widmen.


Er saß niemals auf einem Pferd, aber er interessierte sich für das Springreiten, wohl auch von Berufs wegen.

Ich habe meine eigene Meinung zum Pferdesport und zu Pferden allgemein, mich hat mal ein Pferd (war meine Schuld) in die Hand gebissen und seither gehe ich Pferden aus dem Weg.

Halla, führte Hans-Günter Winkler bei der Olympiade 1956 in Stockholm zum Sieg.
Halla und Hans-Günter Winkler. Als sie sich auf dem Hof in Darmstadt bei der Familie Vierling trafen, spürten Beide, dass das eine große Liebe wird.


Hans-Günter Winkler hatte sich bei den Vorläufen zum Springreiten in Stockholm einen bösen Leistenbruch zugezogen, konnte nur unter Schmerzen reiten.
Halla spürte, dass was mit ihrem Herrchen nicht in Ordnung ist und führte ihren Herrn zum Sieg.
Ganz alleine meisterte sie die Sprünge.

Ich weiß noch heute, was bei uns in der Olgastraße in Stuttgart los war und alle freuten sich.
Hans-Heinrich Isenbart, ein Reporter und Pferdefachmann moderierte damals die Übertragung aus Stockholm, eine ganz wunderbare Sendung damals. 
Sein Zitat in dieser Sendung:

„Und Halla lacht, als wüsste sie, um was es geht.“

Ist legendär!


Wenn du schaust, siehst du am linken Hinterbein von Halla einen weißen Streifen.
Das kommt daher, dass Halla einmal in eine weggeworfene Konservendose getreten ist und sich dadurch verletzt hat. Eine ganze Nacht war sie auf der Weide und als Herr Vierling nach ihr geschaut hat, war sie schon verletzt und die Dose mußte aufgeschnitten werden.

Zu Ehren der Stute wurde der Name Halla von der FN (Fédération Équestre Nationale) gesperrt, d. h. kein Turnierpferd darf auf den Namen Halla eingetragen werden.

In Warendorf erinnert eine Bronzestatue an dieses wunderbare Pferd und seine Nachkommen. 

Warum ich das heute schreibe?
Ich habe beim Aufräumen im Keller dieses Buch gefunden "Reiten im roten Rock" von Herbert Plate.
Mein Bruder hat es mir irgendwann mal, als ich älter war geschenkt.


Ein Buch, das die Geschichte von Halla beschreibt, die nachdem sie älter wurde, auf dem Hof von Hans-Günter Winkler in Warendorf ihr "Gnadenbrot" erhielt. Wobei ich sagen  muß "Gnadenbrot" für dieses Pferd wirklich nicht passt.

Heute erhält man dieses Buch nicht mehr, vielleicht bekommt man es im Antiquariat, aber Jeder, der sich für Pferdesport interessiert, findet Gefallen an diesem Buch und auch an Halla.


Halla, die Tochter von Helene und Oberst. Gezeugt auf dem Hof von Familie Vierling in Darmstadt.

Man darf niemals vergessen, wer Helene war, Helene wurde in Frankreich herumirrend von einem deutschen Soldaten gefunden, mitgenommen und da er nach Rußland mußte, fand sie auf dem Hof von Familie Vierling in Damstadt ein neues Zuhause.



Halla hatte noch einen berühmten Bruder Saphir, mit ihm trat sie zusammen in Stockholm damals zur Oympiade an.

Dieses Buch, die Geschichte von Halla und ihrer Mutter Helene, eigentlich für Jugendliche geschrieben ist so wunderbar zu lesen. Heute habe ich es nochmals gerne gelesen.

Ich habe ein paar Fotos heraus fotografiert. Das Buch erschien 1957 und von Verboten nichts zu veröffentlichen usw. kann ich nichts lesen.
Es ist auch nicht angegeben, wer die Fotos gemacht hat. Hier bitte ich mich zu benachrichtigen, wenn Jemand etwas gegen die Veröffentlichung der Bilder hat.

Halla starb 1979 in Warendorf und wurde leider auch zu Seife verarbeitet. Damals ging ein Aufschrei durch die Bevölkerung. Aber der Gesetzgeber hat nun mal strenge Vorschriften. Mich wundert immer, dass die meisten Pferde, die man nicht mehr um Sport "gebrauchen" kann, meist beim Abdecker landen, die wenigsten erhalten ihr "Gnadenbrot". 

Traurig aber wahr. 

Noch etwas trauriges, Helene, die Mutter von Halla wurde von einem anderen Pferd so schwer am Bein verletzt, dass man sie leiden töten mußte. Damals nach dem Krieg durften die Deutschen keine Schußwaffen besitzen und auch Betäubungmittel waren ein Mangel. So wurde Helene totgeschlagen. Frau Vierling war bis zuletzt bei Helene und stand ihr bei. Im Moment, da ich das schreibe überwältigen mich meine Gefühle.  

Hans-Günter Winkler gehört zu den erfolgreichsten Springreitern. 

Ich schicke den Post heute zu 

 Arti und Anna





Kommentare

  1. Guten Morgen Eva!
    Puh, was für eine beeindruckende und doch am Ende eher traurige Geschichte. Ich bin schier ergriffen!

    Ich bin auch nicht so die Pferedenärrin, konnte als Kind diesen doch wunderschönen Tieren nichts abgewinnen und doch mochte ich den Pferdesport (Turnierreiten) bis heute noch gerne.

    Danke fürs Teilhaben an deiner Geschichte!

    Liebe Grüße
    Anne

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  2. Ich könnte mich jetzt stundenlang über hochwohlgelobte Springreiter, Reiter, Halter, Ställe usw. äussern (selbst ein Pferd gehabt und freizeitmässig geritten), aber nein, das wäre zu ausufernd. Nur soviel: die Liebe zu dem Pferd zeigt sich darin wie man es behandlet wenn es nicht mehr kann oder mag, und auch das zeigen Pferde ganz deutlich. Genauso ob sie einem Menschen vertrauen oder ihn mögen. Es hat wahnsinnig viel feingefühl und das was teilweise im Reitsport betrieben wird ist viel schlimmer als eine artgerechte Haltung im Zoo. Ein Pferd von uns hat sein Gnadenbrot bekommen, eine über 1ha grosse Weide gab ihm die Möglichkeit bei Offenstallhaltung das zu tun was ihm lieb war. Sein Leben so gruselig, auch wenn heute durch "humane" Tötung, zu beenden war nie eine Frage, auch wenn es durch den Tierarzt öfters zu Zusatzkosten gekommen ist. Allerdings immer unter der Beobachtung dass er nicht leiden musste, das versteht sich von allein.

    Ich verteufel natürlich nicht grundsätzlich den Spring- bzw. Reitsport, aber möchte auch meine Bedenken äussern dürfen.

    Wünsche dir noch einen schönen Tag und sende viele Grüsse

    N☼va

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    1. Das kommt ja auch in diesem Buch zum Ausdruck, die Liebe zum Pferd.
      Und Halla und Hans-Günter Winkler verband das ja auch.
      Es gibt immer wieder Berichte, wie den Pferden beim Springreiten auf die
      Beine gehauen wird, nur, damit sie höher springen.
      Es war ja nur ein Buch das ich gefunden habe und es sollte auch dieses Pferd
      Halla zeigen, das praktisch alleine wußte, wo es langgeht.
      Ich bin überhaupt kein Freund von Springreiten, Pferderennen usw.
      Aber wenn du schaust, was in jedem Monumentalfilm Pferde "verheizt" werden,
      dann schaudert es mich auch.

      Ich bin auch ein Gegner von Zoos mit gefangenen Tieren, ich gehe nur noch in den Botanischen Garten,
      die Tiere überlasse ich anderen Menschen, denn in Freiheit sind sie auch nicht. Gerade die Löwen und Tiger zeigen doch eine große Form von Hospitalismus.

      Lieben Gruß Eva

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    2. Ich bin kein grundsätzlicher Gegner von Zoos, gerade wenn dort auch für die Erhaltung und Nachzucht gesorgt wird. Natürlich immer auch hier unter der Voraussetzung der artgerechten Haltung oder einem Tier welches in der Freiheit nicht mehr zurecht käme einen schönen Platz für den Lebensabend zu ermöglichen . Selbstverständlich ist mir jedes Tier in Freiheit viel lieber aber das Menschenmonster nimmt den Tieren dort ihre Freiheit weil ihr Lebensraum zerstört wird oder sie werden aus Gier bestialisch getötet.

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  3. Liebe Eva,
    ein sehr schöner, informativer und auch berührender Beitrag, den wir hier zu lesen bekommen.
    Ich sah das Foto mit dem roten Rock und erkannte Hans Günter Winkler auf der Stelle.
    Ich selbst bin dem Reitsport nur als "Anhängsel" tief verbunden gewesen, weil mein
    Ex-Mann Reiter war (er hat's mittlerweile aufgegeben) und auch ein Pferd besessen
    hat. "Gino" war unser beider Liebling und es verging kein Tag, an dem er nicht zum
    Stall fuhr. Nicht nur zum Reiten, sondern auch um die Leckerlies abzugeben.
    Äpfel, Karotten, Traubenzucker etc.etc.etc
    Es war eine wunderbare Zeit und wir reden heute noch begeistert von "unserem Champion " Leider ist er durch falsche Behandlung seines Hufkrebses frühzeitig von dieser Welt gegangen.

    Heute werde ich wieder an all das erinnert und dafür danke ich Dir.

    Liebe Grüße und hab einen schönen 1. November
    Elisabetta

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  4. Ein P.S. liebe Eva, weil ich gerade die Kommentare von Dir und Nova lese:
    Es gibt auch Freizeitreiter, die NICHT den Ehrgeiz haben, etwas besonderes
    zu erreichen. Keine Springreiter sind und ihr Pferd auch in der Dressur zwar
    ausbilden, aber damit sich und dem Pferd lediglich die Ausritte in der Au
    (wie bei uns) ermöglichen. Einfach zur Freude am Reiten.

    Das gibt's - mein Mann hat sein Hobby "gepflegt" und nicht betrieben.

    LG Elisabetta

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  5. Guten Morgen liebe Eva,
    Du treibst mir am frühen Morgen Tränen in die Augen - was für ein Pferd und selbstverständlich kenne ich die Geschichte von diesem doch so berühmten Duo Winkler/Halla - was ich nicht wusste, ist das Ende der Mutter...
    Mein Vater erzählte mir immer ganz begeistert von dem Ritt und ja es war nur möglich, weil die beiden so ein Verhältnis hatten.
    Schade das solche Reiter immer seltener werden und auf die Bedürfnisse der Pferde so wenig eingegangen wird - sie sind eben meist Sportgeräte. Ob nun Rollkuren bei der Dressur oder das Schlagen für höhere Sprünge ... Pferde können nicht wirklich schreien (darüber habe ich schon mal geschrieben) und das ist leider ihr Problem, würden sie sich so äußern können das die Zuschauer ihre Qualen hören könnten, hätte sich schon lange etwas geändert.

    Ein herrliches Buch - halte es in Ehren ;-) und ein toller Beitrag für Anna - denn Alltäglich ist dieser Ritt nie gewesen und wird wohl auch immer einmalig bleiben!

    Ich danke Dir für diese wunderschöne Erinnerung (Tränen hin oder her) und sende liebe Grüße
    Kirsi

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    1. Liebe Kirsi,
      genau das, was du scheibst, wollte ich mit dem Post ausdrücken. Leider ist es heute aber auch unsere Gesellschaft, die immer mehr verlangt.
      Aber, die auch so rücksichtlos, nicht nur mit Pferden ist. Aber, wo soll es denn herkommen, wenn schon die Eltern keine Achtung mehr haben. Ich werde mal am Samstag darüber schreiben. Achtung und Behandlung von alten Menschen, Tieren und vor allem an dem Eigentum von Anderen und ein gewissen Benehmen auch im Beisein von Kindern, denn nur sie lernen von den Eltern.

      Vielen Dank an Alle ich schau nachher vorbei, ich darf jetzt gleich in einem Gottesdienst singen und darauf freue ich mich auch ganz besonders.
      Bis später.
      Eva, die sich gestern schon die Seele aus dem Leib gesungen hat. :-))
      War sooo schön.

      Lieben Gruß Eva

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  6. Guten Morgen Eva,
    ein wunderbarer Beitrag, wenn auch mit traurigem Ende. Die Geschichte von Helene kenne ich, ich habe sie verfilmt gesehen. Manche Kinderbücher begeistern uns auch als Erwachsene noch!
    Hab einen schönen Tag ... liebe Grüße, Frauke

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  7. Der Text über den legendären Ritt mit Halla und Hans Günther Winkler war noch Jahrzehnte danach in den Lesebüchern im Fach Deutsch zum Thema "Mensch und Tier" zu finden und immer ein beliebter Lesestoff.
    LG
    Astrid

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  8. Hallo liebe Eva,
    gerade das Ende deines Posts macht mich sehr traurig. Da kann ich aus der heutigen Zeit nicht so recht nachempfinden wie man ein Pferd totschlagen kann. Ich denke, da gab es auch zur damaligen Zeit sicher noch andere Methoden, die schneller gehen, wie Axt oder Messer.
    Über die Methoden im modernen Springreiten noch größere Erfolge zu erzielen, wurde oben schon geschrieben, das muss ich nicht noch einmal wiederholen. Deshalb komme ich jetzt zum Buch. Das ist natürlich absolut nicht alltäglich und ich freue mich sehr, dass du uns dieses Schätzchen heute zeigst. Man sieht wie gut es erhalten ist und damit deine Liebe zu Büchern. Es ist immer wieder erstaunlich wie vielseitig "Anna" sein kann. Ganz herzlichen Dank für deinen Post.

    Liebe Grüße
    Arti

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    1. Nein, das kann man auch nicht nachvollziehen, weil es heute ja auch anders geht,
      das ging aber nach dem Krieg nicht, weil Deutsche keine Schusswaffen besitzen durften, das haben die Alliierten so festgelegt.
      Betäubungsmittel usw. gab es es auch nicht und so wurde Helene nun so getötet.
      Frau Vierling war danach wie betäubt. Was ich nicht verstehe, dass man das Pferd unbedingt töten mußte, das ist aber wohl bei Pferden so.
      Lieben Gruß Eva

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  9. Liebe Eva,
    was für ein feiner Beitrag für den wohl berühmtesten Springreiter und sein ebenso berühmtes Pferd. Das Buch hat ja sogar eine handschriftliche Widmung, SUPER!
    Herzliche Grüße
    moni

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  10. Guten Morgen liebe Eva,
    ein schöner und berührender Beitrag über das Duo Halla/Winkler - auch wenn ich nicht so eine Pferdenärrin bin. Im Münsterland also quasi in der Nachbarschaft ;-) von Warendorf wohnend und dort das DOKR (Deutsches olympisches Komitee für Reiterei) und das Landgestüt des Landes NRW besichtigt, waren mir das traurige Ende von Hallas Mutter Helene und auch der berühmte Bruder nicht präsent. Ich denke, den Ausspruch von Winkler sollte jeder Reiter/Besitzer beherzigen und nur so gibt ein geliebtes Tier die ihm zukommene Wertschätzung wie im Falle Halla bei dem legendären Ritt 1956 zurück. Dass Pferde als Sportgeräte bezeichnet werden und von den angewendeten Methoden zur Leistungssteigerung dieser - edlen Geschöpfe wie Winkler schreibt - zu hören... da schaudert's mich jedes Mal ...
    Ich wünsche dir einen schönen Feiertag, der sicher nach der Mitgestaltung des Gottesdienstes für dich ganz beseelt begann....kann ich nachvollziehen, da ich mehrere Jahre in einem Chor gesungen habe. :-)
    Lieben Gruß, Marita

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    1. Liebe Marita,

      dass Helene so sterben mußte, steht in diesem Buch.
      Mich schaudert es auch immer noch, wenn ich mir das vorstelle.
      Ja, schön feierlich war es in der Kirche.

      Lieben Gruß Eva

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  11. Hallo liebe Eva,

    Oh ja ich kann mich noch sehr gut erinnern, über Hans-Günter Winklers Sieg in Stockholm bei der Olympiade. Das war legendär. Wie schön das du dieses Buch und Inhalt zeigst.

    Liebe Grüsse
    Elke
    ______________
    https://promocia.wordpress.com/

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  12. Ein sehr interessanter Beitrag, liebe Eva. Mein Opa war ein großer Fan vom Reitsport, aber ich selbst konnte diesem Thema nie soviel abgewinnen, nicht zuletzt auch wegen dem Umstand, dass tiergerechte Haltung anders aussieht - von dem Ende der Pferde nachdem sie "ausgedient" haben ganz zu schweigen.
    LG, Varis

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  13. Diese Geschichte von Pferd und Reiter und das Buch gingen an mir vorbei und lese ich zum ersten mal. Aber deine Emotionen und Erinnerungen als du es gefunden hast kann ich gut nachvollziehen. Zu Pferden hatte ich nie eine Beziehung und unsere Töchter auch nicht, ist wohl vererbt. Obwohl immer gesagt wird, Mädchen wären Pferde Närrinnen.
    Deine Hommage an deinen Bruder finde ich schön.
    L G Pia

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  14. Liebe Eva,

    der Schluss deines postes hier liest sich echt grausam und man mag es sich nicht vorstellen.

    Ich war nie eine Pferdenärrin, ganz im Gegensatz zu meiner Enkelin, vielmehr habe ich Respekt vor der Größe der Tiere.

    Hans-Georg Winkler war natürlich eine begnadeter Reiter und hat viele Medaillen und Pokal geholt. Bei den olympischen Spielen schaute ich mir Springturniere und Dressurreiten schon gerne an.

    Es ist wirklich schade, dass Pferde, die dem Menschen immer zu Diensten waren, das verdiente Gnadenbrot nicht bekommen, sondern sie zum Abdecker transportiert werden.
    Eigentlich hätten sie es verdient, in Würde alt werden zu können.

    Liebe Grüße schickt dir
    Christa, der dein post über die Fotografie in Bezug auf deinen Bruder und die schöne Geschichte rund um Walla und dem berühmten H.G. Winkler sehr gefallen hat.

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  15. Das ist ein wunderschöner ergreifender Bericht. Vielen Dank dafür. Ich habe damals als Kind geritten, bin dann aber auch mal von einem Pony gebissen worden und seitdem begegne ich diesen wunderschönen Tieren eher mit Respekt.
    Ein wirklich toller Beitrag zu meinem Projekt. Ich freue mich sehr, dass man so so viele interessante Dinge erfahren kann.
    LG Patrizia

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    1. Hallo Patrizia,
      an dem Biss war ich selbst schuld und wie Pferde zubeißen können, das weiß ich heute noch.

      Ich war etwas 8 Jahre alt und war unterwegs mit meinen Eltern. Da wollte ich dem Pferd ein Zuckerle geben, das war damals so. Meine Mutter sagt noch "mit der flachen Hand" naja, ich habe dem Pferd das Zuckerle mit dem Finger gegeben und das Pferd biss zu. Ich war dann im Krankenhaus und das ganze Prozedere , das war damals nicht so einfach usw. Aber ich kann froh sein, dass die Finger nicht gebrochen waren.

      Das Pferd konnte nichts dafür und wahrscheinlich haben die Pferde mehr Angst vor mir. Ich begegne ihnen mit Respekt aber Freunde werden wir nie.

      Lieben Gruß Eva

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  16. Liebe Eva, das Pferde erschlagen wurden ist schon traurig, gut das es da heute Mittel gibt für Tier und sie keine Schmerzen leiden müssen.
    Warendorft ist nicht weit von uns entfernt. Verden an der aller ist bekannt für die reittuniere und da war auch Günter Winkler, heute sind es die Berbaums und ander berühmte Reiter. da hast Du mit dem buch einen kleinen Schatz. Sicher stammen die Fotos auch von Pressefotografen.
    Lieben Gruß zu Dir, Klärchen

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  17. Liebe Eva,
    ein sehr interessanter Beitrag mit leider einem traurigen Ende.
    Wie kann man das denn mit einen Pferd machen, so was von grausam.
    Die Geschichte von Halla ist für jeden Pferdeliebhaber wohl Pflichtlektüre, ich kannte sie jedoch noch nicht.
    Dir einen schönen Nachmittag, ganz liebe Grüße
    Nicole

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  18. Toll, dass du diesen Beitrag deinem Bruder widmest, aber auch dem Duo Hans-Günter Winkler/Halla. Dass Helene so enden musste macht mich gerade sehr traurig.
    Herzlich, do

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Ein liebes Dankeschön für deinen Kommentar, das freut mich sehr.
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Sobald ich das kann, werde ich es tun und ich komme mit Sicherheit auch bei dir vorbei.

Allerdings behalte ich mir auch vor, Kommentare nicht zu veröffentlichen.
Lieben Gruß Eva








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